Hast du das Zeug, Herausforderungen anzunehmen?

Was steckt dahinter, hinter diesem Trend zur Challenge? Überall liest man sie: Die Aufforderungen, 7, 10, 30 oder sogar 90 Tage eine bestimmte Tätigkeit zu wiederholen oder sich einer Herausforderung zu stellen.

Meistens mit Themen, die die Herausgeforderten aus der Komfortzone herausholen.

Am weitverbreitesten ist der Trend wohl in der Fitness-Branche: 30-Tage-Plank-Challenges, 30-Tage zur Sommerfigur etc. sind Beispiele dafür, wofür sich Menschen verpflichten.
Und natürlich die berühmte Ice Bucket Challenge aus dem Jahr 2014 (die allerdings eine wenig anders aufgebaut war)!

Was ist der Anreiz dafür, so eine Herausforderung anzunehmen?

Du möchtest was verändern.

Da ist eine Unzufriedenheit mit deiner aktuellen Situation.
Und vielleicht hast du auch schon öfter versucht, die Dinge anzugehen, aber irgendwie verliert sich das im Alltag dann doch häufig.

Die Macht der Gewohnheiten.

Challenges versprechen schnelle Ergebnisse und Arbeit in einem überschaubaren Zeitraum. Das heißt, dass es langfristige Ziele in kleine Teile herunter bricht und plötzlich Dinge erreichbar scheinen lässt, die du dir schon lange wünschst.

Wie eben zum Beispiel gesündere Ernährung, Ausmisten oder auch achtsamer Sprachgebrauch.

Und dabei muss es nicht immer um das Nacheifern von normierten Körperbildern gehen, sondern um ganz individuelle Ziele und Wünsche.
Persönliches Wachstum und Ziele -Erreichen gehören zu einem erfüllten Leben in der Regel einfach dazu. Sie steigern das Selbstbewusstsein und sorgen dafür, dass du dich beweglich fühlst.

Solche Challenges passen natürlich auch optimal in den Geist der Zeit: Schneller, effizienter und mit immer weniger Mühe müssen die Dinge vonstatten gehen.

Dass da in einigen Bereichen sicherlich Entschleunigung und ein Umdenken wünschenswert wäre tut hier nichts zur Sache: der große Zuwachs solcher Challenges (genauso wie die schnelllebige Social Media Welt) zeigt, dass es das ist, worauf wir anspringen – greifbare Ergebnisse in kurzer Zeit.

Warum sind Challenges tatsächlich eine coole Sache?

Wir glauben ganz klar: Challenges sind hilfreich!

Warum ist das der Fall?

Nun, zum einen fängst du eben einfach mal an. Du committest dich. Du gehst deine Ziele an. Das ist schon ein riesiger erster Schritt und etwas, worauf du stolz sein kannst.

Bist du bereit, deine Ziele anzugehen?

Dann sind Challenges darauf ausgelegt, dass man mit einem greifbaren Ziel auch nicht so schnell aufgibt.
Kennst du das auch? Du beschließt, was zu ändern und dann vergisst du das im Alltag doch immer wieder?

Eine Challenge schafft einen konstanten Reminder.

Außerdem will niemand “aufgeben” oder an etwas “scheitern”. Das nagt am eigenen Selbstvertrauen.
Menschen, die Challenges annehmen, wollen sich beweisen, dass sie es schaffen. Dass sie alles schaffen, dass sie sich in den Kopf setzen.

Und genau solche Menschen werden letztendlich auch ihre Visionen und Ziele umsetzen.

Und dann geht es da um diese kleinen, fiesen Gewohnheiten. Die, die das ganze mit den Zielen ja erst so herausfordernd machen.
Die Wissenschaft sagt, dass es zwischen 30 und 60 Tagen braucht, um Gewohnheiten zu ändern und neue zu etablieren – das ist eine weite Spanne und hängt natürlich auch davon ab, wie häufig du Gewohnheiten änderst (also wie gewohnt du es bist, Gewohnheiten zu ändern!! ;-)), wie lange du schon an ihnen festhältst und wie sehr dich die neuen Gewohnheiten ziehen.

Fakt ist aber – und da sind sich alle einig -, dass die Regelmäßigkeit den großen Unterschied macht. 5 Minuten Sport am Tag ist besser als ein Power-Workout alle 2 Wochen von 3 Stunden!

Was eine gute Challenge ausmacht

Das ist eine gute Überleitung zu der Frage, woran du eine gute Challenge erkennst und was dabei wichtig ist.

Denn letztendlich wird nicht jede Challenge, so vielversprechend sie auch klingt, dich an dein Ziel bringen.

1. Maßgeschneidert

Du kannst dir natürlich einfach etwas für einen gewissen Zeitraum vornehmen. So haben wir das bei Fairlanguage im Sommer mit unserer 30-Tage-Akquise-Challenge gemacht, in der wir jeden Tag ein Unternehmen kontaktiert haben.

Das hat natürlich den Vorteil, dass dein Vorhaben genau an deine Ziele angepasst ist – allerdings bist du vermutlich (noch) kein_e Expert_in auf dem Gebiet, denn sonst würdest du ja nicht über eine solche Challenge nachdenken.
Das heißt, dass deine Strategie nicht optimal ist.


Außerdem musst du dich jeden Tag selbst motivieren. Im Optimalfall suchst du dir hier noch einen Challenge Buddy, mit der_dem du gemeinsam auf das Ziel hin arbeitest – alleine geht aber vielleicht der Ansporn auf halber Strecke verloren.

2. Vorgefertigt

Es gibt im Netz unzählige fertige Programme, aus denen du (häufig kostenlos) wählen kannst. Das ist natürlich auch ein Weg dir zu zeigen, dass du auf die Expertise der Autor_in vertrauen kannst und ein unterstützendes Angebot dafür, eine Beziehung zueinander einzugehen.
Die Inhalte dienen i.d.R. dazu, dir einen echten Mehrwert zu schenken. Sie sind schon in eine logische Reihenfolge gebracht und bieten häufig nicht nur simple Reminder an die wiederholte Ausführung der Aktivitäten, sondern sogar richtige Lehrpläne.
Quasi eine Dramaturgie über mehrere Tage hinweg.

Nach diesem Zeitraum bist du natürlich erstmal wieder auf dich alleine gestellt. Aber häufig nimmst du viel Inspiration mit und kannst auf dein Ziel deutlich fokussierter hinarbeiten.

Bist du bereit für deine nächste Challenge?

Challenges sind nichts für jede_n. Sie sind nichts für Menschen, die von sich glauben, dass sie nicht durchhalten und nichts erreichen können.

Sie sind nicht für diejenigen, die an ihre Ziele eigentlich gar nicht glauben und lieber weiter träumen wollen, als sie anzugehen.

Wenn du dich in diesen Menschen widergespiegelt siehst, dann findest du vermutlich andere Wege, die besser zu dir passen, um über dich hinauszuwachsen (wenn du das denn möchtest).

Wenn du aber Lust hast, endlich Dinge anzugehen, die schon lange auf der ToDo-Liste stehen und die du wichtig findest, und du bereit bist, jeden Tag ein wenig dafür zu tun, dann könnte es sein, dass eine Challenge dich in dem Bereich stark weiterbringen kann.

Hast du Lust es auszuprobieren?

Selbst probieren ist immer besser als sich theoretisch überzeugen zu lassen.

Fairlanguage fordert zur 10-Tages-Challenge auf: In 10 Tagen wirst du Sicherheit im gendergerechten Kommunizieren gewinnen!

Dabei wirst du nicht nur spannenden Input bekommen, sondern auch mit verschiedenen Übungen da abgeholt werden, wo du gerade stehst. Und im Anschluss mit einer Schatzkiste voller Erfahrungen und gestärkt mit Argumenten und innerer Klarheit für die nächsten Schritte deiner Zielsetzung entlassen.

Die Türen sind zwischen dem 25. Februar und 3. März für euch geöffnet: Tragt es euch in den Kalender ein und lasst euch mittels unseres Newsletters daran erinnern!

Tizia on EmailTizia on FacebookTizia on Instagram
Tizia
Hippieheart. Sprachliebhaber_in. Mediator_in. Wirtschaftswissenschaftler_in.
Posted in Allgemein, Blog and tagged , , , , .