beim filmdreh in kiel

Gewinnen – warum das sehr viel mehr bedeutet als ein Preisgeld

Donnerstag Abend in Kiel. Etwa 50 Menschen haben sich zum ersten Mal zu dem Anlass zusammen gefunden, eine besondere Form der Wertschätzung zu erteilen. Und gleichzeitig eine Region besonders zu stärken. Hier gibt es was zu gewinnen.

Donnerstag Abend in Kiel. Micha sitzt aufgeregt und vorfreudig im Publikum. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass wir gewonnen haben. Um ihn sind nicht nur andere spannende junge Unternehmen, sondern auch viele Politiker_innen des Landes Schleswig-Holsteins.

Und dann, der Moment, die Sieger_innen-Verkündung. Zuvor - die Nervosität steigt. Dann, der Moment auf der Bühne. Große Freude.
Wir haben gewonnen!

Nämlich den ersten Platz beim Digitalisierungspreis Schleswig-Holstein in der Kategorie "Partizipation in der Digitalen Gesellschaft".

Moment - wie kommen wir noch gleich zu einem Preis in Schleswig-Holstein? Sitzen wir nicht überall verteilt?
Ja schon. Aber Michaels Wurzeln liegen in Quarnbek bzw. Kiel. Ich hab neulich unser Headquarter mal besucht und war ganz begeistert, wie idyllisch das da ist! (Neugierig?)

Deswegen läuft Fairlanguage aktuell als Schleswig-Holsteiner Unternehmen. Und hat sich damit für den Preis qualifiziert.

Natürlich ist die Freude riesig.

Und das Preisgeld von 20.000 € sichert unsere Arbeit für einige weitere Monate.
Das ist super gut und ermöglicht uns, nochmal den Fokus sehr stark darauf zu lenken, ein gutes Produkt zu entwickeln.

Aber da ist noch mehr.

Wir sind jetzt seit guten sechs Monaten dabei, eine Idee zu verwirklichen.
Eine Idee, die einen Bedarf stillen soll.
Und eine Idee, die einer Vision folgt.

Wir folgen der Vision einer chancengleicheren Welt - und wir sehen, dass viele Organisationen Lust auf inklusive Sprache haben, aber keine Kapazitäten und Expertise darin haben, das umzusetzen.

Und den ersten Platz bei einem so weitreichenden Preis zu belegen - das gibt uns eine enorme Bestätigung.
Das bestätigt, dass unsere Idee resoniert.

Das bestätigt auch, dass der Bedarf auch von anderen Menschen gesehen wird.

Und es bestätigt vor allem, dass in uns das Vertrauen gesetzt wird, die Lösung dafür zu entwickeln und anzubieten.

Dieses Vertrauen bedeutet uns sehr viel.
(Danke an die Jury! Aber auch in alle anderen Supporter_innen!)

Und wir arbeiten tagein tagaus - in intensiven Reflexionen und konzeptionellen wie inhaltlichen Auseinandersetzungen - daran, diesem Vertrauen standzuhalten.

Und letztendlich ist es uns gar nicht möglich, diese Arbeit zu machen ohne eine Community im Hintergrund. Ohne viele Menschen, die nicht nur Bedarf sehen, sondern bereits selbst in Auseinandersetzung und Lösungssuche gehen, die Visionär_innen sind.
Wir lernen viele von euch regelmäßig kennen bei verschiedenen Events. Und treten in Austausch.

Darauf haben wir aber auch noch deutlich mehr Lust. Habt ihr Vorschläge, wie wir noch besser mit euch in Kontakt treten können?

Dann schreibt uns mal!

P.S.: Große Anerkennung geht auch an die anderen großartigen Projekte. Guckt mal bei leichtbewerben.net, IFgameSH.de, LisaLesemaus, nucleon-ev.eu und Pitsit tgd-consulting.de vorbei!

Und zum Abschluss noch die zwei Videos, die in Kiel anlässlich des Digipreises entstanden sind:

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Tizia
Hippieheart. Sprachliebhaber_in. Mediator_in. Wirtschaftswissenschaftler_in.
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